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Fußball
Huttener betreut Schiedsrichter bei FSV Frankfurt Drucken E-Mail
Geschrieben von Fuldaer Zeitung / Sacha Behnsen   
Donnerstag, 1. Oktober 2009

jochen-koppelAlte Liebe rostet nicht. Und so musste der Huttener Jochen Koppel nicht lange überlegen – und nur noch kurz die Familie fragen –, ehe er bei Zweitligist FSV Frankfurt das Amt des Schiedsrichterbetreuers übernahm. Der 42 Jahre alte ehemalige Oberligareferee, der seit Rundenbeginn auch stellvertretender Fußball-Abteilungsleister des Gruppenligisten TSV Rothemann ist, wird am Sonntag, wenn der FSV in Bornheim Tabellenführer Kaiserslautern empfängt, zum dritten Mal als Schiedsrichterbetreuer der Frankfurter fungieren. Zuvor war Jochen Koppel bereits gegen Paderborn und St. Pauli im Einsatz.

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Herbert Fandel tritt ab Drucken E-Mail
Geschrieben von Axel Beckmann   
Montag, 8. Juni 2009

herbert-fandel_sehrkleinEin Jahr nach dem Rücktritt von Markus Merk verliert der deutsche Fußball ein weiteres Aushängeschild der Schiedsrichter-Szene. Herbert Fandel hat heute überraschend angekündigt, dass er seine aktive Karriere mit sofortiger Wirkung beendet. Er war, wie es die FAZ in ihrem Kommentar schreibt, jahrelang "die unumstrittene Nummer 2" unter den deutschen 'Schwarzkitteln'. Im Gegensatz zu seinem fast omnipräsenten rheinland-pfälzischen 'Landsmann' Merk war er kein großer Freund der Medien, stand aber auch nach kritischen Entscheidungen immer für einen selbstkritischen Rückblick zur Verfügung. Er dürfte wohl der bekannteste deutsche Konzertpianist gewesen sein.

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Busacca pfeift das Finale in Rom Drucken E-Mail
Geschrieben von sportalplus.com   
Dienstag, 26. Mai 2009
Der Schweizer Schiedsrichter Massimo Busacca wird am Mittwoch das Finale der Champions League zwischen dem FC Barcelona und Manchester United in Rom leiten. Das gab die Europäische Fußball-Union (UEFA) am Montag bekannt. Der
40-jährige Busacca steht damit erstmals in einem Endspiel des wichtigsten europäischen Klubwettbewerbs in der Verantwortung. 2007 hatte er das UEFA-Cup-Endspiel zwischen dem FC Sevilla und Espanyol Barcelona (2:2, 3:1 i.E.) in Glasgow geleitet. Bei der EM 2008 in Österreich und der Schweiz pfiff er unter anderem das Halbfinale zwischen Deutschland und der Türkei (3:2) in Basel.
 
"Keiner will der Buhmann der Nation sein!" Drucken E-Mail
Geschrieben von Kurt Vierthaler (Laola1.at)   
Dienstag, 23. Dezember 2008

konrad-plautzAls Schiedsrichter hat man es nicht immer leicht. Genau genommen, hat man es eigentlich nie leicht. Denn die Unparteiischen sind zumeist die Buhmänner. "Ich habe noch nie erlebt, dass ein Schiedsrichter nach einer guten Leistung zum Interview gebeten wurde. Wir müssen immer nur dann herhalten, wenn es etwas zu kritisieren oder negativ zu berichten gibt", klagt auch Konrad Plautz im Gespräch mit LAOLA1. Der internationale Top-Referee hat zwar so wie seine Kollegen eine dicke Haut. Aber was zu viel ist, ist zuviel. Im großen Interview spricht der 44-Jährige auch über seine Highlights des Jahres und die Machtlosigkeit der Schiris. Außerdem sagt er, was ihn ärgert und er sich wünscht.

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Wenn ein Schiri einen Schiri therapiert Drucken E-Mail
Geschrieben von Bernhard Brunner   
Samstag, 26. Januar 2008

wolfgang-starkViel länger, als ihm lieb ist, dauert für Wolfgang Stark die aktuelle Winterpause der Fußball-Bundesliga. Der Top-Schiedsrichter mit reicher internationaler Erfahrung, auf Platz zwei im deutschen Referee-Ranking gelistet, bereitet sich nach einer Bandscheiben-Operation nun im Reha-Zentrum "Passauer Wolf" auf die Fortsetzung seiner steilen Karriere vor. Gern tanzt der 39-Jährige dabei gleichsam nach der Pfeife seines Physiotherapeuten, denn der ist selbst Schiri.
Naim Sahebdel, aus Afghanistan stammender Fußball-Nachwuchstrainer beim 1. FC Passau und -Schiedsrichter, weiß gerade deshalb umso besser, worauf er bei den Übungen mit dem gebürtigen Landshuter achten muss. Entsprechend begeistert zeigt sich Wolfgang Stark von der Leistung des Therapeuten. Er habe während seiner Referee-Laufbahn schon mit sehr vielen Berufskollegen Sahebdels zu tun gehabt - "er ist bis jetzt mit Abstand der beste", schwärmt der waschechte Niederbayer.

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"Die größten Gipsköppe aller Zeiten" Drucken E-Mail
Geschrieben von Kai Griepenkerl   
Sonntag, 23. Dezember 2007

ahlenfelder_frontal_kleinZwischen 1975 und 1988 leitete Wolf-Dieter Ahlenfelder 106 Bundesliga- und 77 Zweitliga-Spiele. Zum Kult-Schiedsrichter avancierte der Oberhausener nicht nur wegen seiner humorigen Art, sondern auch, weil er das Match zwischen Bremen und Hannover 96 leicht angeheitert zunächst nach 32 Minuten abpfiff. "Wenn man in Bremen einen Ahlenfelder bestellt, bekommt man auch heute noch ein Pils und ein Malteser", grinst der sympathische Unparteiische. Sein nächster großer Auftritt beim NRW Traditions-Hallen-Masters am 5. Januar 2008 in der König-Pilsener Arena Oberhausen könnte zugleich sein letzter sein, wie der 63-Jährige im Interview berichtet.

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Bühne frei für den Laiendarsteller Drucken E-Mail
Geschrieben von Achim Schneyder   
Samstag, 22. Dezember 2007

konrad-plautzuefaGut geschlafen hat er nicht. Und das, obwohl ihn Tags zuvor das E-Mail erreicht hatte, wonach er bei der Euro '08 einer der zwölf Auserwählten sein würde. "Aber nicht dass Sie jetzt glauben, ich hätt' zur Feier des Tages so viel getrunken, dass mir danach so schwindlig war und ich mich deswegen im Bett herum gewälzt hab'. Nein, mir tat schlicht die Schulter sehr weh."
Beleidigte Bänder. Eine unliebsame Erinnerung an den jüngsten Kurzurlaub, als Konrad Plautz beim Beachvolleyball offenbar ein wenig zu heftig auf die Kugel drosch. "Jetzt sind die Band'ln beleidigt, aber sonst geht's mir gut."
Nicht alles dreht sich um Fußball.
Kein Wunder, schließlich wird man nicht alle Tage zum Euro-Schiri berufen. Und wenn sein Handy läutet, weil wieder einer gratulieren will, dann läutet es nicht, dann erklingt es. Und zwar mit der Melodie der Champions-League-Fanfare. "Die mag ich ganz einfach", sagt der "Tausendsassa" (Eigendefinition Plautz), in dessen Leben sich wahrlich nicht alles um den Fußball dreht, aber doch recht viel.
UEFA 1.
Was man allein schon dem Kennzeichen des seit 16. Oktober 43-jährigen Tirolers mit dem unverkennbaren Akzent ablesen kann - UEFA 1.

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Top-Referee leitet 50. und letztes Länderspiel Drucken E-Mail
Geschrieben von dpa / sid   
Dienstag, 20. November 2007

markusmerkAm Samstag geht für den Schiedsrichter Markus Merk ein weiteres Merk-würdiges Kapitel zu Ende: In Oslo pfeift der "Bub vom Betzenberg" die EM-Partie Norwegen gegen Türkei - sein wohl letztes A-Länderspiel. Vor drei Jahren schloss der Zahnarzt Dr. Markus Merk seine Praxis. Er wollte nicht mehr von der Hand in den Mund leben. Er wollte Freiräume, Freiheit und Freizeit für neue Projekte haben und als Weltbürger Gutes tun. Jetzt leitet er sein wohl letztes Länderspiel. Sein 50. noch dazu.
Da staunt Merk, der schon alles erlebt hat, über sich selbst. "Für einen Schiedsrichter ist das eine utopische Zahl. Umgerechnet wären das 150 Länderspiele für einen Fußballer", sagt der 45 Jahre alte FIFA-Referee, ein Kind und heute der bekannteste Mann seiner Heimatstadt Kaiserslautern.

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13-jähriger wird Fußball-Schiedsrichter Drucken E-Mail
Geschrieben von www,eintracht.com   
Dienstag, 7. August 2007

timo-gendekDie Schiedsrichtergilde von Eintracht Braunschweig unter der Leitung ihres Obmanns Peter Meyer freut sich über einen Neuzugang – den 13-jährigen Timo Gendek, der die Schiedsrichterprüfung beim NFV Kreis Braunschweig mit der zweitbesten Benotung aller Prüfungsteilnehmer aus verschiedenen Vereinen Braunschweigs absolviert hatte. Nur sein Vereinskollege, Ex-Profi Torsten Sümnich, hatte als bester Prüfungsteilnehmer den Lehrgang vor Timo Gendek beendet.

Timo Gendek ist jetzt einer von 20 aktiven Schiedsrichtern, die für Eintracht Braunschweig an den Wochenenden zur Leitung von Fußballspielen eingesetzt werden, bzw. als Schiedsrichter-Assistenten an der Seitenlinie fungieren. Seinen ersten Einsatz wird Timo jedoch erst im September 2007 erhalten, dann nämlich vollendet er sein 14. Lebensjahr.

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Aufgestiegen ins Unterhaus Drucken E-Mail
Geschrieben von Carsten Sander   
Mittwoch, 4. Juli 2007

lars-heitmannlogo_dfbEines ist in allen Spielklassen gleich geblieben: Vor jeder Partie steckt sich Lars Heitmann zwei alte Kugelschreiber in die Stutzen. "Die benutze ich nie", sagt der beste Schiedsrichter aus dem NFV-Kreis Diepholz, "im Endeffekt sind es nur meine Glücksbringer". Und die haben ihm in den vergangenen Jahren gute Dienste geleistet. Denn mit gerade einmal 25 Jahren hat Lars Heitmann schon eine rasante Karriere als Referee hingelegt. Ab der kommenden Saison wird er als Assistent an der Seitenlinie in der zweiten Fußball-Bundesliga agieren - als einer der Jüngsten auf dieser Ebene.
Lars Heitmann hat sich in Windeseile hochgedient. Im Alter von 14 Jahren hatte er die Schiedsrichter-Prüfung abgelegt und ist dann konsequent dabei geblieben. Spielklasse um Spielklasse ist er nach oben geklettert, in der vergangenen Saison leitete er Partien in der Oberliga, in der A-Junioren-Bundesliga und assistierte in der Regionalliga. Nun folgt die nächste Entwicklungsstufe. "Der Sprung in die zweite Liga ist riesig", glaubt Heitmann: "Fußballerisch ist das schon mal etwas ganz anderes, und die Stadien sind es sowieso."

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Tirols Schiedsrichter-Aushängeschild Plautz im Interview Drucken E-Mail
Geschrieben von Mario Nuderscher   
Sonntag, 29. April 2007

conny_plautzIm NEUEInterview spricht Conny Plautz über seine Karriere.
Herr Plautz, Sie pfeifen heute Sonntag mit der Partie Operperfuss gegen Kirchbichl Ihr 1250. offizielles Fußballmatch. Können Sie sich noch an die erste Partie erinnern?
Plautz: Ja, natürlich. Ich bin damals von der Wipptal-Liga gekommen. Beim TFV wurde ich dann sofort für eine IB-Begegnung in Völs eingeteilt. Ich musste drei Mal die Rote Karte zeigen.
Muss man so hart durchgreifen, um von den Spielern respektiert zu werden?
Plautz: Das gehört dazu. Meine schnellste Rote Karte habe ich einmal nach 15 Sekunden wegen Torraub (Anmerkung: gegen Neustift 1b) gegeben. Den Respekt habe ich mir aber inzwischen durch meine Leistungen erarbeitet.

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"Fingerspitzengefühl, aber kein Handlungsspielraum" Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Stritzl   
Dienstag, 20. Februar 2007
Michael Schmid ist seinem großen Ziel, Bundesliga-Schiedsrichter zu werden, einen Schritt näher gekommen. Zuletzt sammelte der Gablitzer bei einem intensiven Trainingslager in der Türkei Erfahrung. Er ist Niederösterreichs Schiedsrichter-Hoffnung für die Bundesliga. Der Gablitzer durfte vergangene Woche am Trainingslager der Bundesliga-Schiedsrichter in der Türkei teilnehmen. Im NÖN-Interview stand für allgemeine Fragen zudem der Schulungs- und Regelreferent des NÖ-Schiedsrichterkollegiums, Ralph Feichtinger, zur Verfügung.
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Schiri-Chef Roth wird 65 Drucken E-Mail
Geschrieben von dpa   
Mittwoch, 31. Januar 2007
volkerroth.jpglogo_dfb.gifVor zwei Jahren, als Schiedsrichter Hoyzer die Manipulation von Spielen gestand, saß Volker Roth als Vorsitzender des DFB-Schiedsrichter-Ausschusses wie ein Häufchen Elend vor der Presse und musste über einen der größten Skandale im deutschen Fußball Auskunft geben.
Roth hat den Hoyzer-Schock inzwischen überwunden. Der "Verkauf der ideellen Werte" ging dem früheren FIFA-Referee sichtlich nahe. Doch die Befürchtungen von Roth, dass durch den Wettskandal das Vertrauen in die Unparteiischen über Jahre gestört sein werde, haben sich nicht bewahrheitet.
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"Die Spieler testen einen aus" Drucken E-Mail
Geschrieben von Frank van der Velden   
Sonntag, 21. Januar 2007
bundesliga_klein.gifmichaelkempter.jpgMit 23 Jahren ist Michael Kempter aus dem badischen Sauldorf der jüngste Schiedsrichter aller Zeiten in der Fußball-Bundesliga. Der berühmte Markus Merk leitete erst mit 26 Jahren seine erste Partie. Vor dem Rückrunden-Auftakt sprach sport.ARD.de mit dem Bankkaufmann.
sport.ARD.de: Zählen Sie auch schon die Tage bis zum Rückrundenstart?
Michael Kempter: "Ja, natürlich. Ich freue mich, dass es bald wieder losgeht. Die Pause war zwar sehr kurz, aber der Fußball hat mir doch gefehlt."
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Vom Zuschauer zum Schiedsrichter: Stefan Lupp Drucken E-Mail
Geschrieben von Ronny Müller   
Freitag, 19. Januar 2007
stefanlupp.jpgbundesliga_klein.gifStefan Lupp wollte sich eigentlich nur in Ruhe das Spiel zwischen Blau-Weiß Zossen und Preußen Mahlow ansehen. Doch zu dem Kick 1994 war kein Schiedsrichter angereist. "Weißt du, was Abseits ist?", wurde Stefan Lupp gefragt. Er wusste es. Und plötzlich hatte der damals 16-Jährige eine Pfeife, Gelbe und Rote Karte in der Hand und leitete sein erstes Spiel. Heute ist Stefan Lupp der einzige Schiedsrichter aus dem Land Brandenburg, der im Profifußball eingesetzt wird.
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Kai Voss wird befördert Drucken E-Mail
Geschrieben von Sören Bachmann (Hamburger Abendblatt)   
Samstag, 6. Januar 2007
bundesliga_klein.gifkaivoss.jpgDer 32-Jährige darf nun in der Champions League sowie bei Qualifikationsspielen der Nationalteams an der Linie stehen.
So häufig wie in dieser Woche hat das Telefon des Großhansdorfers Kai Voss (32) zuletzt vor zweieinhalb Monaten geklingelt. Nach seinem K.o. von Stuttgart, als ein treffsicherer Zuschauer ihn während des Pokalspiels zwischen den Kickers und Hertha BSC Berlin mit einem vollen Bierbecher niedergestreckt hatte, schaltete Stormarns bester Schiedsrichter sein Handy damals genervt aus.
Dieser Tage freut er sich, wenn es klingelt, denn am anderen Ende der Leitung sind nicht aufdringliche Fragesteller, sondern Freunde und Bekannte, die ihre Glückwünsche loswerden wollen: Seit dem 1. Januar zählt Voss zum erlesenen Kreis der zehn deutschen Schiedsrichter-Assistenten auf der Liste des Weltverbands Fifa.
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Tobias Welz muss sich mit Aufstieg gedulden Drucken E-Mail
Geschrieben von Carsten Dietel   
Mittwoch, 20. Dezember 2006
tobiaswelz.jpgNicht nur alle Fußballer sind seit heute in der Winterpause. Auch die Schiedsrichter freuen sich nach anstrengenden Monaten über ein bisschen Ruhe. So auch der Wiesbadener Zweitliga-Referee Tobias Welz. 

Weihnachtsferien? Für den Schiedsrichter Tobias Welz haben die (kurzen) Ferien bereits begonnen, der Polizist Tobias Welz muss dagegen weiter arbeiten. Nach seinem letzten Schiedsrichtereinsatz, als Assistent beim Pokalspiel zwischen Bochum und dem VfB Stuttgart am Dienstagabend, versah Wiesbadens hochrangigster Schiedsrichter am Tag darauf wieder seinen Dienst. Antritt um sechs Uhr morgens, nachdem er erst um zwei Uhr in der Nacht aus Bochum zurückgekommen war. Für den 29-Jährigen nicht außergewöhnlich, schließlich pfeift er schon in der dritten Saison in der Zweiten Fußball-Bundesliga und steht in der Eliteklasse sowie dem DFB-Pokal häufig an der Linie.
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"Aus Rückschlägen muss man lernen!" Drucken E-Mail
Geschrieben von waz.de   
Mittwoch, 18. Oktober 2006
bundesliga_klein.gifchristianfischer.jpgDie Karriere von Christian Fischer ist ungewöhnlich, wenn nicht einzigartig. Vor zwei Jahren, im Alter von 35 Jahren, erfüllte sich für den Schiedsrichter ein Traum, den er schon abgeschrieben hatte - die zweite Fußball-Bundesliga. Gestern Abend glänzte Fischer beim alljährlichen Schulungsabend der Schiedsrichter des Kreises Unna/Hamm mit Anekdoten und wertvollen Tipps.

Fast alle waren sie gekommen in die schmucke Aula des Schulzentrums Bönen, die heimischen Schiedsrichter. Nebst Ehrengästen wie Karl-Heinz Fork, ehemaliger Bundesliga-Schiedsrichter und Staffelleiter der Landesliga 5, oder Ernst-Dieter Kleiböhmer, Problemlotse des Kreises Unna/Hamm. "Die Hütte ist voll", stellte Michael Allery, Vorsitzender des Schiedsrichter-Ausschusses stolz fest und übergab nach den zahlreichen Ehrungen verdienter "Schiris" das Wort an den Referenten des Abends, Christian Fischer, der sich tief beeindruckt von den langjährigen Tätigkeiten der Kameraden zeigte: "Wer so lange, über mehrere Jahrzehnte, seinem Hobby, vielleicht auch seiner Berufung nachgeht, gebührt in der heutigen Zeit allergrößter Respekt", betonte Christian Fischer.

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Merk fühlt sich respektlos behandelt Drucken E-Mail
Geschrieben von Der Tagesspiegel online   
Sonntag, 27. August 2006
2006_wm_merk.jpgSchiedsrichter Markus Merk über eine Weltmeisterschaft persönlicher Enttäuschungen, verordneter Zwänge und kleinlicher Regelauslegung. Lange stand nicht fest, ob Schiedsrichter Markus Merk nach der WM 2006 seine Karriere fortsetzen wird. Der Pfälzer steigt nach einer für ihn insgesamt enttäuschenden WM mit nur drei Einsätzen in der Vorrunde im September wieder in den Spielbetrieb ein.
War es für Sie eine schwere Entscheidung, im September aufs Feld zurückzukehren?
Eigentlich war ich ja nie weg. Mit einer Ausnahme war ich seit 2000 jeden Sommer auf einem Turnier. Diese Belastung dürfte nicht nur im Schiedsrichterwesen, sondern im Profifußball insgesamt nahezu einzigartig sein. Nun habe ich mir die Freiheit genommen, zwei Wochen mit meiner Familie Urlaub zu machen, alleine zu trainieren und ein paar hohe Gipfel zu besteigen.
Einen Bundesligastart ohne Sie hat es lange nicht gegeben.
Die letzten eineinhalb Jahre mit der Fifa in der Vorbereitung auf diese Weltmeisterschaft waren belastend – wegen der Umstände außerhalb des Spielfeldes. Das hat eine Unmenge an Energie geraubt. Ich möchte mich eigentlich auf das Wichtigste konzentrieren, meine sportlichen Aufgaben, und nicht ständig von politischen Einflüssen und persönlichen Eitelkeiten abhängig sein.
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Vom Geschäftsmann zum Weltcup-Schiedsrichter Drucken E-Mail
Geschrieben von Wong-Hong Lee   
Freitag, 21. Juli 2006
It began as a hobby, but it led him on to the World Cup grounds. Kim Dae-yeong (age 44), the only Korean to referee in the 2006 FIFA Germany World Cup, took part as an assistant referee in the third-place play-off match between Germany and Portugal.
He was not a professional soccer player, but a businessman in distribution. Beginning from playing in a hobby club, he went on to lead a "double life" of work and soccer, finally making his way to the World Cup. Even in freezing mid-winter mornings of negative 13 degrees Celsius, Kim never missed a day in his training routine, wearing two pairs of gloves to keep them from the cold as he ran around the Mok-dong stadium in Yangcheon-gu near his home. Looking up to the international airplanes that flew over his head, he had promised to himself that someday he would stand on the World Cup field as a referee. "True, I tried hard, but this was made possible by the warm support of the Korean Football Association and other referees," he said.
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Ein deutscher Schiedsrichter veränderte alles Drucken E-Mail
Geschrieben von Christian Hollmann (dpa)   
Donnerstag, 29. Juni 2006
2006_karlwald.jpgBei der Fußball-EM 1968 setzte sich Italien im Halbfinale gegen die UdSSR nicht mit Toren, sondern durch das Losglück durch. Das Elfmeterschießen kam erst zwei Jahre später - erfunden von einem Deutschen. Lotterie, Krimi, Nervenspiel: Im Elfmeterschießen werden Helden und Versager geboren. Erfunden hat das Grande Finale ein Schiedsrichter aus dem oberbayerischen Penzberg. Der inzwischen 90 Jahre alte Karl Wald ist noch immer stolz auf seine Idee, die 1970 die Fußball-Welt veränderte. "Nur so kann es doch einen einwandfreien sportlichen Sieger geben. Alles andere war doch keine Lösung", sagt der 1916 in Frankfurt am Main geborene Wald.
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