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Freitag, 3. September 2010

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Porträts
Huttener betreut Schiedsrichter bei FSV Frankfurt Drucken E-Mail
Porträts / Fußball

jochen-koppelAlte Liebe rostet nicht. Und so musste der Huttener Jochen Koppel nicht lange überlegen – und nur noch kurz die Familie fragen –, ehe er bei Zweitligist FSV Frankfurt das Amt des Schiedsrichterbetreuers übernahm. Der 42 Jahre alte ehemalige Oberligareferee, der seit Rundenbeginn auch stellvertretender Fußball-Abteilungsleister des Gruppenligisten TSV Rothemann ist, wird am Sonntag, wenn der FSV in Bornheim Tabellenführer Kaiserslautern empfängt, zum dritten Mal als Schiedsrichterbetreuer der Frankfurter fungieren. Zuvor war Jochen Koppel bereits gegen Paderborn und St. Pauli im Einsatz.

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Herbert Fandel tritt ab Drucken E-Mail
Porträts / Fußball

herbert-fandel_sehrkleinEin Jahr nach dem Rücktritt von Markus Merk verliert der deutsche Fußball ein weiteres Aushängeschild der Schiedsrichter-Szene. Herbert Fandel hat heute überraschend angekündigt, dass er seine aktive Karriere mit sofortiger Wirkung beendet. Er war, wie es die FAZ in ihrem Kommentar schreibt, jahrelang "die unumstrittene Nummer 2" unter den deutschen 'Schwarzkitteln'. Im Gegensatz zu seinem fast omnipräsenten rheinland-pfälzischen 'Landsmann' Merk war er kein großer Freund der Medien, stand aber auch nach kritischen Entscheidungen immer für einen selbstkritischen Rückblick zur Verfügung. Er dürfte wohl der bekannteste deutsche Konzertpianist gewesen sein.

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Busacca pfeift das Finale in Rom Drucken E-Mail
Porträts / Fußball
Der Schweizer Schiedsrichter Massimo Busacca wird am Mittwoch das Finale der Champions League zwischen dem FC Barcelona und Manchester United in Rom leiten. Das gab die Europäische Fußball-Union (UEFA) am Montag bekannt. Der
40-jährige Busacca steht damit erstmals in einem Endspiel des wichtigsten europäischen Klubwettbewerbs in der Verantwortung. 2007 hatte er das UEFA-Cup-Endspiel zwischen dem FC Sevilla und Espanyol Barcelona (2:2, 3:1 i.E.) in Glasgow geleitet. Bei der EM 2008 in Österreich und der Schweiz pfiff er unter anderem das Halbfinale zwischen Deutschland und der Türkei (3:2) in Basel.
 
Rugby-Schiedsrichter-Star outet sich Drucken E-Mail
Porträts
nigel_owens_kleinIn Australien haben Schiedsrichter im Profi-Rugby den Stellenwert der Fußball-Refs bei uns. Einer der Unterschiede ist jedoch, dass sie selbst auch Profis sind und dementsprechend die Aufmerksamkeit noch ein wenig größer ist Nigel Owens gehört zu den Top-Referees und umso aufsehenerregender ist das öffentliche Bekenntnis zu seiner Homosexualität. Der 37-jährige hat jetzt in einer bewegenden Autobiographie seine Neigung zugegeben und ist überrascht, dass er fast ausschließlich positive Reaktionen erhält. In einer der härtesten "Männer"-Sportarten hätte man damit wohl nicht gerechnet. Die ganze Story findest Du nachfolgend im englischen Original.
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"Dann pfeife ich eben" Drucken E-Mail
Porträts

unbekanntErst mit 18 Jahren kam Ronny Ackermann zu dem, was er heute als sein Leben beschreibt – dem Volleyball. Ein Schulfreund nahm den heute 29-Jährigen damals mit nach Klausdorf zum Training. Dort gab es ein Landesklassenteam und eines in der Kreisklasse. Den Sport kannte er aus dem Unterricht und von der Teilnahme an "Jugend trainiert für Olympia".
"Für die erste Klausdorfer reichte es anfangs natürlich nicht", blickt Ronny Ackermann zurück. "Ich habe zwei Jahre in der Kreisklasse gespielt, ehe ich nach oben aufrücken durfte." Dort wurde er schnell zum Universalspieler, er griff über die Mitte und Außen an, stellte Pässe und verstärkte die Defensive als Libero.

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"Keiner will der Buhmann der Nation sein!" Drucken E-Mail
Porträts / Fußball

konrad-plautzAls Schiedsrichter hat man es nicht immer leicht. Genau genommen, hat man es eigentlich nie leicht. Denn die Unparteiischen sind zumeist die Buhmänner. "Ich habe noch nie erlebt, dass ein Schiedsrichter nach einer guten Leistung zum Interview gebeten wurde. Wir müssen immer nur dann herhalten, wenn es etwas zu kritisieren oder negativ zu berichten gibt", klagt auch Konrad Plautz im Gespräch mit LAOLA1. Der internationale Top-Referee hat zwar so wie seine Kollegen eine dicke Haut. Aber was zu viel ist, ist zuviel. Im großen Interview spricht der 44-Jährige auch über seine Highlights des Jahres und die Machtlosigkeit der Schiris. Außerdem sagt er, was ihn ärgert und er sich wünscht.

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Georg Jablukov neuer Profischiedsrichter Drucken E-Mail
Porträts / Eishockey

georg-jablukovdelNeben Daniel Piechaczek und Rick Looker wird ab 1. Januar 2009 der 36- jährige Georg Jablukov als neuer Profi-Schiedsrichter die Meisterschaftsspiele in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) leiten. Eine entsprechende Vereinbarung wurde heute schriftlich fixiert. Georg Jablukov ist seit 2007 in der DEL als Hauptschiedsrichter tätig. Zuvor fungierte er mehrere Jahre als Linienrichter in der DEL bzw. auf internationaler Ebene (IIHF).

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Wenn ein Schiri einen Schiri therapiert Drucken E-Mail
Porträts / Fußball

wolfgang-starkViel länger, als ihm lieb ist, dauert für Wolfgang Stark die aktuelle Winterpause der Fußball-Bundesliga. Der Top-Schiedsrichter mit reicher internationaler Erfahrung, auf Platz zwei im deutschen Referee-Ranking gelistet, bereitet sich nach einer Bandscheiben-Operation nun im Reha-Zentrum "Passauer Wolf" auf die Fortsetzung seiner steilen Karriere vor. Gern tanzt der 39-Jährige dabei gleichsam nach der Pfeife seines Physiotherapeuten, denn der ist selbst Schiri.
Naim Sahebdel, aus Afghanistan stammender Fußball-Nachwuchstrainer beim 1. FC Passau und -Schiedsrichter, weiß gerade deshalb umso besser, worauf er bei den Übungen mit dem gebürtigen Landshuter achten muss. Entsprechend begeistert zeigt sich Wolfgang Stark von der Leistung des Therapeuten. Er habe während seiner Referee-Laufbahn schon mit sehr vielen Berufskollegen Sahebdels zu tun gehabt - "er ist bis jetzt mit Abstand der beste", schwärmt der waschechte Niederbayer.

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"Die größten Gipsköppe aller Zeiten" Drucken E-Mail
Porträts / Fußball

ahlenfelder_frontal_kleinZwischen 1975 und 1988 leitete Wolf-Dieter Ahlenfelder 106 Bundesliga- und 77 Zweitliga-Spiele. Zum Kult-Schiedsrichter avancierte der Oberhausener nicht nur wegen seiner humorigen Art, sondern auch, weil er das Match zwischen Bremen und Hannover 96 leicht angeheitert zunächst nach 32 Minuten abpfiff. "Wenn man in Bremen einen Ahlenfelder bestellt, bekommt man auch heute noch ein Pils und ein Malteser", grinst der sympathische Unparteiische. Sein nächster großer Auftritt beim NRW Traditions-Hallen-Masters am 5. Januar 2008 in der König-Pilsener Arena Oberhausen könnte zugleich sein letzter sein, wie der 63-Jährige im Interview berichtet.

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Vorteil Herfel Drucken E-Mail
Porträts / Tennis

roland-herfelRoland Herfel hat aus Marl den Sprung in die Elite der internationalen Schiedsrichter geschafft. Er hat Nerven wie Stahlseile und ihn lassen auch die Sprüche eines John McEnroe eiskalt.
John McEnroe gegen Boris Becker. "Die Mutter aller Tennisspiele", wie Pro7-Moderator Gerd Sczepanski die Neuauflage dieses Tennis-Klassikers neulich bezeichnete. Mittendrin: Roland Herfel. Der gebürtige Marler hat sich als deutscher Top-Schiedsrichter etabliert und durfte das Treffen der Tennis-Legenden leiten. Negative Begleiterscheinungen inklusive.
Gesprächsstoff lieferte in gewohnter Art und Weise der ehemalige Weltranglistenerste McEnroe ab, der Herfel bereits nach wenigen Minuten und den ersten vermeintlich falschen Entscheidungen lauthals als "Hühnerscheiße" und "Betrüger" beschimpfte. Während viele andere "Big Mac" dafür aus der Halle geworfen hätten, blieb Herfel eiskalt. "Als Tennisschiedsrichter brauchst du Hornhaut auf den Ohren und eine Gefühlskälte, die vielen Fans unmenschlich erscheint. Doch ich muss hunderte von Entscheidungen pro Spiel treffen. Wenn ich da emotional an die Sache rangehen würde, könnte ich diesen Job gar nicht machen."

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Bühne frei für den Laiendarsteller Drucken E-Mail
Porträts / Fußball

konrad-plautzuefaGut geschlafen hat er nicht. Und das, obwohl ihn Tags zuvor das E-Mail erreicht hatte, wonach er bei der Euro '08 einer der zwölf Auserwählten sein würde. "Aber nicht dass Sie jetzt glauben, ich hätt' zur Feier des Tages so viel getrunken, dass mir danach so schwindlig war und ich mich deswegen im Bett herum gewälzt hab'. Nein, mir tat schlicht die Schulter sehr weh."
Beleidigte Bänder. Eine unliebsame Erinnerung an den jüngsten Kurzurlaub, als Konrad Plautz beim Beachvolleyball offenbar ein wenig zu heftig auf die Kugel drosch. "Jetzt sind die Band'ln beleidigt, aber sonst geht's mir gut."
Nicht alles dreht sich um Fußball.
Kein Wunder, schließlich wird man nicht alle Tage zum Euro-Schiri berufen. Und wenn sein Handy läutet, weil wieder einer gratulieren will, dann läutet es nicht, dann erklingt es. Und zwar mit der Melodie der Champions-League-Fanfare. "Die mag ich ganz einfach", sagt der "Tausendsassa" (Eigendefinition Plautz), in dessen Leben sich wahrlich nicht alles um den Fußball dreht, aber doch recht viel.
UEFA 1.
Was man allein schon dem Kennzeichen des seit 16. Oktober 43-jährigen Tirolers mit dem unverkennbaren Akzent ablesen kann - UEFA 1.

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Top-Referee leitet 50. und letztes Länderspiel Drucken E-Mail
Porträts / Fußball

markusmerkAm Samstag geht für den Schiedsrichter Markus Merk ein weiteres Merk-würdiges Kapitel zu Ende: In Oslo pfeift der "Bub vom Betzenberg" die EM-Partie Norwegen gegen Türkei - sein wohl letztes A-Länderspiel. Vor drei Jahren schloss der Zahnarzt Dr. Markus Merk seine Praxis. Er wollte nicht mehr von der Hand in den Mund leben. Er wollte Freiräume, Freiheit und Freizeit für neue Projekte haben und als Weltbürger Gutes tun. Jetzt leitet er sein wohl letztes Länderspiel. Sein 50. noch dazu.
Da staunt Merk, der schon alles erlebt hat, über sich selbst. "Für einen Schiedsrichter ist das eine utopische Zahl. Umgerechnet wären das 150 Länderspiele für einen Fußballer", sagt der 45 Jahre alte FIFA-Referee, ein Kind und heute der bekannteste Mann seiner Heimatstadt Kaiserslautern.

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Hockeyschiedsrichter Christian Blasch für Peking nominiert Drucken E-Mail
Porträts

dhb-hockeychristian-blaschAls erster Mülheimer ist Christian Blasch (HTC Uhlenhorst) für die Olympischen Sommerspiele vom 8. bis 24. August in Peking 2008 nominiert worden. Blasch gehört zu den 15 Schiedsrichtern, die beim Feldhockey-Turnier der Herren im Einsatz sind.
Jeweils insgesamt fünfzehn Unparteiische werden vom Weltverband Fédération Internationale de Hockey/FIH) für die olympischen Hockey-Wettkämpfe der Herren und der Damen benannt. Für jeweils elf von ihnen ist die Nominierung bereits jetzt erfolgt. Der 32-jährige Christian Blasch zählt als einziger Deutscher zu den elf Schiris, die eine Einladung für das Vorbereitungscamp Anfang August in Singapur und den anschließenden Einsatz bei den Herren-Spielen in Peking erhalten haben. Für das Damenturnier wurde die Grevenbroicherin Ute Conen nominiert.

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Tennis-Schiedsrichter Rudi Berger verstorben Drucken E-Mail
Porträts / Tennis

rudi-bergerRudi Berger, Münchener Tennis-Größe und zuletzt Turnierdirektor der BMW Open, ist tot. Wie der Verein Iphitos München mitteilte, verstarb der 55-Jährige am Mittwoch an Krebs. Bekannt wurde Berger vor allem als beliebter Schiedsrichter im Profitennis. Seit er Mitte der Siebziger Jahre wegen Kniebeschwerden seine aktive Karriere im "weißen Sport" beenden musste, leitete er Begegnungen vom Schiedsrichterstuhl aus. Im Jahr 1987 bot ihm der damalige Tennis-Weltverband MTC an, sein Hobby zum Beruf zu machen. Berger wurde der erste deutsche hauptberufliche Unparteiische im Tennis. Auf der ATP-Tour leitete er zahlreiche internationale Begegnungen.

Im Januar 2001 beendete Berger seine Karriere an der Seitenlinie der Tennisplätze dieser Welt und übernahm das Management des Tennisklubs Iphitos München. Auch für die Organisation des Tennisturnieres BMW Open war er zuständig. "Mit ihm verlieren wir eine Persönlichkeit, die sich mit großer Tatkraft und unermüdlichem Einsatz seiner Aufgabe des Turnierdirektors gewidmet hat", heißt es in einem Schreiben seines Vereins. Nachfolgend veröffentlichen wir den Nachruf der ATP im englischen Original.

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13-jähriger wird Fußball-Schiedsrichter Drucken E-Mail
Porträts / Fußball

timo-gendekDie Schiedsrichtergilde von Eintracht Braunschweig unter der Leitung ihres Obmanns Peter Meyer freut sich über einen Neuzugang – den 13-jährigen Timo Gendek, der die Schiedsrichterprüfung beim NFV Kreis Braunschweig mit der zweitbesten Benotung aller Prüfungsteilnehmer aus verschiedenen Vereinen Braunschweigs absolviert hatte. Nur sein Vereinskollege, Ex-Profi Torsten Sümnich, hatte als bester Prüfungsteilnehmer den Lehrgang vor Timo Gendek beendet.

Timo Gendek ist jetzt einer von 20 aktiven Schiedsrichtern, die für Eintracht Braunschweig an den Wochenenden zur Leitung von Fußballspielen eingesetzt werden, bzw. als Schiedsrichter-Assistenten an der Seitenlinie fungieren. Seinen ersten Einsatz wird Timo jedoch erst im September 2007 erhalten, dann nämlich vollendet er sein 14. Lebensjahr.

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DEL verlängert Vertrag mit Profi-Ref Drucken E-Mail
Porträts / Eishockey
piechaczekdelDie Deutsche Eishockey Liga (DEL) hat den Vertrag mit Profischiedsrichter Daniel Piechaczek um zwei Spielzeiten verlängert. Der 32-jährige Geretsrieder ist neben Frank Awizus und Rick Looker einer von drei Profischiedsrichtern in der DEL.
Daniel Piechaczek hat selbst aktiv Eishockey bis in die 2. Liga gespielt. 1998 startete er, neben dem Maschinenbaustudium, seine Karriere als Eishockeyschiedsrichter. Bereits im Jahr 2000 wurde Daniel Piechaczek im DEB-Bereich lizenziert und schaffte in der Saison 2001/2002 den Sprung als Linienrichter in die DEL. Seit der Saison 02/03 ist er im Besitz der Hauptschiedsrichterlizenz.
International hat Daniel Piechaczek bei der U18-WM (Division I) in Riga auf dem Eis gestanden, das Finale des Deutschland-Cups 2006 sowie das Endspiel der U20-WM 2007 in Dänemark (Division I) geleitet. Zuletzt wurde Piechaczek zum „Top Referee Camp“ der IIHF nach Finnland eingeladen, wo die weltweit 42 besten Schiedsrichter einen Lehrgang absolvierten.
"In der DEL zu pfeifen, macht nicht nur großen Spaß, sondern es ist von Spiel zu Spiel immer wieder eine neue Herausforderung. Ich freue mich sehr auf die kommenden Aufgaben in der Saison 2007/2008", erklärte Daniel Picaczek, der in der vergangenen Runde auf über 50 Einsätze kam.
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Ein halbes Jahrhundert an der Pfeife Drucken E-Mail
Porträts / Basketball
Seit 1956 packt er jede Woche mehrfach seine Sporttasche und macht sich auf den Weg in die Basketball-Halle. Er ist nicht der Opa irgendeines jugendlichen Basketball-Spielers, nein, er ist einer der beiden Schiedsrichter. Bob Sexsmith ist 75 Jahre alt und über 50 Jahre lang als Referee in der Region von Edmonton unterwegs. Das Ende seiner Karriere sieht der Kanadier noch nicht gekommen. Solange ihm keiner sagt, dass man ihn nicht mehr haben möchte, wird er weitermachen. Ein höchst interessantes Porträt, welches im englischen Original veröffentlicht ist.
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Aufgestiegen ins Unterhaus Drucken E-Mail
Porträts / Fußball

lars-heitmannlogo_dfbEines ist in allen Spielklassen gleich geblieben: Vor jeder Partie steckt sich Lars Heitmann zwei alte Kugelschreiber in die Stutzen. "Die benutze ich nie", sagt der beste Schiedsrichter aus dem NFV-Kreis Diepholz, "im Endeffekt sind es nur meine Glücksbringer". Und die haben ihm in den vergangenen Jahren gute Dienste geleistet. Denn mit gerade einmal 25 Jahren hat Lars Heitmann schon eine rasante Karriere als Referee hingelegt. Ab der kommenden Saison wird er als Assistent an der Seitenlinie in der zweiten Fußball-Bundesliga agieren - als einer der Jüngsten auf dieser Ebene.
Lars Heitmann hat sich in Windeseile hochgedient. Im Alter von 14 Jahren hatte er die Schiedsrichter-Prüfung abgelegt und ist dann konsequent dabei geblieben. Spielklasse um Spielklasse ist er nach oben geklettert, in der vergangenen Saison leitete er Partien in der Oberliga, in der A-Junioren-Bundesliga und assistierte in der Regionalliga. Nun folgt die nächste Entwicklungsstufe. "Der Sprung in die zweite Liga ist riesig", glaubt Heitmann: "Fußballerisch ist das schon mal etwas ganz anderes, und die Stadien sind es sowieso."

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Bamberg tanzt nach der Pfeife eines Regensburgers Drucken E-Mail
Porträts / Basketball
bonn-trier_biric_kleinbbl_1401_neu_kleinVier Spiele, drei Siege: Die Brose Baskets Bamberg feierten am Dienstagabend zum zweiten Mal nach 2005 die deutsche Basketball-Meisterschaft. Das Team von Coach Dirk Bauermann gewann das 4. Finale gegen den Favoritenschreck Artland Dragons Quakenbrück mit 64:63 (32:33) und entschied mit dem erforderlichen dritten Sieg die Serie „best of five“ mit 3:1 für sich. „Wir haben es geschafft und darauf sind wir unglaublich stolz“, sagte Bauermann.
Doch nicht nur die Spieler müssen viel leisten, sondern auch die Schiedsrichter. Ein genauer Blick hinter die Kulissen verrät, dass die 120 „heißen“ Minuten auf dem Parkett nur das Herzstück eines bis zu 14-stündigen Arbeitstages sind. Schiedsrichter-Alltag, aufgezeichnet am vorletzten Playoff-Spiel der Brose Baskets – als geeignetes Exempel fungiert der Regensburger Murat Biricik, der auch am Dienstagabend in Quakenbrück schiedste und insgesamt drei der vier Final-Playoff-Spiele leitete. Ein Indiz, dass er zu den „Großen“ in der Schiedsrichter-Zunft gehört.
Momentaufnahmen im Zeitraffer: (den vollständigen Artikel findest Du auf unserer Partnerseite: basketball-schiedsrichter.de)
 
Wandler zwischen den Hockey-Welten Drucken E-Mail
Porträts
dhb-hockeymarc-knuelleWenn im August die Fernsehbilder von den Hockey-Europameisterschaften aus dem englischen Manchester über den Bildschirm laufen, wird, sofern nichts Unvorhergesehenes passiert, mit Marc Knülle von der SSG Sankt Augustin auch ein Vertreter aus der Region zu sehen sein. Zusammen mit den Spielern entscheidet Knülle von der 80 Mitglieder kleinen Hockeyabteilung der SSG Sankt Augustin dann mit über den sportlichen Erfolg in Europa. Allerdings nicht mit dem Hockeyschläger in der Hand, sondern mit der Pfeife im Mund.
Als einer der jüngsten Schiedsrichter des Turniers steht der 34-jährige Knülle mit im Fokus der Beobachtungen. Nicht ungewöhnlich für jemanden, der bereits seit dem Jahr 2000 international pfeift und im Vorjahr unter anderem in Malaysia vor 25 000 Zuschauern beim stark besetzten Einladungsturniers, dem Sultan-Azlan-Sah-Cup, pfiff.
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Die strengen Wächter über die weißen Linien Drucken E-Mail
Porträts / Tennis

norbert-peickdtsvZählen und fluchen können sie in fast allen Sprachen, denn Beschimpfungen müssen sie nicht selten über sich ergehen lassen. Aber das ist gerade die Herausforderung, meint der Oberschiedsrichter und Supervisor beim Ingolstädter Porsche-Cup, Norbert Peick.
Sie sitzen ganz oben auf ihrem "Thron", schauen auf die Spieler herab und haben so viel Macht. Es liegt allein an ihrer Entscheidung, ob ein Ball aus oder doch noch im Feld war. Sie haben das Schicksal der Spieler in der Hand – egal, ob sie Roger Federer oder Philipp Regnat heißen, egal ob das Turnier in Wimbledon oder in Ingolstadt stattfindet. Ein verlorener Punkt kann bedeuten, dass das Turnier für den Spieler zu Ende ist – Hauptfeld, Weltranglistenpunkte und Preisgeld damit nicht mehr erreichbar sind. Gerechtigkeit, Souveränität und absolute Objektivität sind deshalb Eigenschaften, die ein Tennis-Schiedsrichter mitbringen muss.

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